Warum ich nur mit Kokosfett koche/brate

Coconut Oil

So dann wollen wir mal starten. Wir wissen also ok, als Veganer werden wir bei unseren Koch- und Backsessions auf tierische Produkte verzichten. Doch ein Blick in die Pfanne der Freundin beim Kochen oder auch in fast jeder der zahlreichen tollen Kochsendungen, in denen sogar auf tierische Fette verzichtet wird, bereitet mir sprichwörtlich Bauchweh.
Deswegen möchte ich Euch gerne ein paar Dinge über Fette erklären und auf welches Produkt ich beim Kochen und Braten schwöre: Kokosfett! Ich bin also hier nicht gesponsort oder eingekauft worden für Kokosfett Werbung zu machen, sondern ich habe 2002 lange mit meinem Vater zusammen mich auf den Vertrieb und die Produktion von Kokosfett konzentriert. Schwerpunkt war hier allerdings kranken Menschen zu helfen. Damals hätte ich im Leben nicht daran gedacht, dass, wenn man den Tieren hilft, in dem man sich einfach vegan ernährt, man in erster Linie dem Kranken beim gesund werden hilft. Was für eine wunderbare Interdependenz!

Bedauerlicherweise leidet unsere Gesellschaft an zahlreichen Zivilisationskrankheiten. Sicherlich spielen Gene eine wichtige Rolle dabei, besonders bei dem Typ Mensch, der dies als Entschuldigung und Erklärung seiner Passivität nutzt. Wer etwas für sich und seine Gesundheit tun möchte, muss sich nicht im Fintess-Studio quälen, sondern kann mit der richtigen Ernährung und ein bisschen Bewegung an der frischen Luft nahezu Wunder vollbringen.

 

Ein Weiser sagte zu unseren falschen Essgewohnheiten „Wie oft opfert man lieber seine Zukunft, um die Gegenwart ungestört geniessen zu können!“

 

Was aber leider nur wenige wissen und auch leider nicht in Kochbüchern oder Diäten der Frauenzeitschriften steht ist, dass die meisten Fette/Öle, wenn sie kalt serviert und zubereitet werden extrem gesund sind, jedoch sobald sie in der Pfanne oder im Kochtopf erhitzt weren, ungesund und sogar krebserregend sein können.

Deswegen verwende ich zum Kochen und Braten nur naturbelassenes Kokosfett /Öl und ich möchte euch einiges darüber erklären. Hier kommt ein kleiner Ausflug in die Welt des Kokosfetts (VCO):

 

Was ist Naturbelassenes Kokosfett oder Virgin Coconut Oil (VCO) und wie wird es hergestellt?

Öle und Fette sind in ihrer chemischen Natur nach dasselbe, wissenschaftlich Lipide genant. Das Unterscheidungsmerkmal ist, dass bei Zimmertemperatur Fette fest und Öle flüssig sind. Kokosnussöl ist unterhalb 24 °C fest und heiss bei uns daher meist Kokosfett. Dann in der Heimat der Kokosnuss die „Zimmertemperatur“ oberhalb der 24 °C liegt, ist ihr Fett dort als Kokosnussöl (engl. Coconut Oil) geläufig.

Braucht der Mensch Fett! Macht Fett denn nicht dick??
Mehr als die meisten glauben braucht der Mensch Fett! Die Hauptmasse des Gehirns besteht schließlich aus Myelin, wovon 87% Phospholipide sind, zusammengesetzt aus gesättigten und einfach ungesättigten Fettsäuren. (Über gesättigte und ungesättigte Fettsäuren werde ich gleich näher eingehen.) Fett dient aber vor allem als Energiereserve. Ein gesunder schlanker Mann mit 70 kg Körpergewicht sollte 20% davon, also 14 kg als Fett aufweisen. Eine Frau 25% , also 17,5 kg bei gleichem Gewicht. Müsste die entsprechende Energierreserve in Form von Kohlenhydraten oder Proteinen mitgeführt werden, hätte man mehr als das doppelte an Gewicht mitzuschleppen. Darüber würde sich höchstens ein Sumoringer freuen.

Fettlösliche Vitamine A, D, E und K (einfache Eselsbrücke: denkt an die Supermarktkette EDEKA) können nur bei ausreichendem Fettangebot absorbiert werden. Außerdem bestehen die Membranen, welche unsere Körperzellen umschließen und ihre diversen inneren Bereiche unterteilen, aus Fett.
Natürlich gewinnt der Körper diese Fettmengen hauptsächlich aus den ihm zugeführten Kohlehydraten. Daher nicht zu vergessen, die sogenannten essentiellen Öle, die der Körper nicht selber herstellen kann, aber lebensnotwendig sind und deswegen über die Nahrung aufgenommen werden müssen: nämlich die Omega 3- und Omega 6-Fettsäuren aufgebauten Öle (z.B in Lein- und Rapsöl und Algen enthalten).

Generell ist eine zu geringe Fettaufnahme ungesund. Ja ihr habe richtig gelesen. Die in den letzten Jahren dringend empfohlene fettarme und Kohlenhydrathaltige Kost hat u.a. einen sehr geringen Sättigungswert. Man wird schnell wieder hungrig und isst mehr. Überflüssige Kohlehydrate werden in Fett umgewandelt und die schleppen wir dann wieder als Hüftgold mit uns mit. Fettreiche Nahrung dagegen schmeckt nicht nur besser, da Fett bekanntlich ein Geschmacksträger ist, sondern wird auch langsamer verdaut und sättigt dadurch länger. Daher soll man ja vor einer Party oder Silvesternacht fettreich essen, weil dann der Alkohol langsamer verdaut wird und man nicht gleich einen in der Krone hängen hat.

 

Doch auch hier gilt: Kokosfett ist nicht gleich Kokosfett ….. Wie in allen Bereichen schlägt auch bei Kokosfett die Industrie zu.

Wer schon einmal gesehen hat, wie das weisse Fleisch der Kokosnuss (Kopra) aussieht, das in Kopramühlen zu wunderbar klarem und funkelnden Öl verarbeitet wird, wundert sich, wie man das wohl bewerkstelligt. Bevor die Kopra in den Trocknungsofen gelangt, wird sie bereits während der oft monatelangen Lagerung im Freien verunreinigt, ranzig und von Schimml befallen. Beim Trocknen saugt sie sich mit den Rauchgasen des Ofens voll, der meist mit den noch grünen äusseren Faserschalen der Kokosnuss befeuert wird.

Das macht aber nichts, denn die Extraktion mit Kohlenwassertstoffen bei Temperaturen um 200°C und chemische Reinigungsprozesse mit anschließenden, Bleichen und Desodorieren ergeben ein sauberes, geruchloses und optisch sehr ansprechendes Erzeugnis. Dieses standardisierte Endprodukt wird als BRD coconutoil bezeichnet. RBD bedeutet: Reinigung (refining), Bleichen (bleaching) und Desodorieren (desodorizing).
Dieses gewöhnliche Kokosnussöl hat mit dem, das sich einmal in der reifen Kokosnuss befand wenig zu tun. Es ist nicht nur biologisch tot, es enthält auch keine der ursprünglich enthaltenden wertvollen Bestandteile und Wirkstoffe mehr.

Deswegen sollte man, bzw. verwende ich nur Virgin Coconut Oil (VCO), sprich kaltgepresstes Kokosnussöl.
Die Einwohner des Tropengürtels verwenden z.T heute noch zwei verschiedene traditionelle Herstellungsverfahren, die von ihren Vorvätern entwickelt wurden. Bei der vor allem auf den Philippinen angewandten Methode werden reife, frische Kokosnüsse spätestens 48 Stunden nach der Ernte geschält und halbiert. Das Fleisch wird entnommen, zerkleinert und ausgepresst. Die so gewonnene Kokosnussmilch lässt man dann 48 Stunden fermentieren, was zu einer Trennung von Öl und Wasser führt. Das Öl braucht dann nur noch abgeschöpft und gefiltert zu werden.
Das vorwiegend in Indien und Indonesien verwendete Verfahren unterscheidet sich von dem philippinischen dadurch, dass die Kopra (Kokosnussfleisch) in der Sonne einige Tage vorgetrocknet wird und das Restwasser aus der Kokosnussmilch durch Kochen ausgetrieben wird. Dabei geht allerdings der grösste Anteil des Gehalts an Vitamin E verloren.
Bei beiden dieser Verfahren werden zu keinem Zeitpunkt irgendwelche Chemikalien verwendet. Das so gewonnen natürlich reine „jungfräuliche“ (virgin) Kokosnussöl ist frei von jeglichen Zusätzen und enthält noch alle ursprünglichen Wirkstoffe, von den wahrscheinlich einige bis heute unentdeckt geblieben sind.

 

Bildschirmfoto 2013-03-08 um 11.41.42 Und so sieht es dann aus. Bei Zimmertemperatur ist es fest, man braucht es also nicht im Kühlschrank zu lagern. Man sollte versuchen möglichst alle Lebensmittel im Glas zu kaufen, auf Grund der in Plastikverpackungen enthaltenden Phthalate (krebserregende Weichmacher). Ich finde, es schmeckt auch einfach besser.

??! Desodoriertes Bio-Kokosnussöl???!!

Neuerdings werden in Deutschland u.a Kokosnussfette aus ökologischem Anbau vertreiben, die erstaunlicherweise auch mit dem BIO-Zertifikat ausgezeichnet sind, obwohl sie bei Temperaturen von über 220°C desodoriert wurden, was auch zur oben beschriebenen Teilhydrierung führen kann. Solche Produkte sind völlig geruch- undgeschmacklos und unterscheiden sich wenig vom RBD-ÖL. Ob sie ein Bio-Siegel verdient haben entscheidet selbst.

Interessanter Weise beschreibt schon Ross Hume Hall 1999 in seinem Buch Food For Naught, wie das Erhitzen beim Desodorisieren von Pflanzenölen bereits ab 180 °C zur Bildung von Transfettsäuren führt.

Deswegen erhalten desodorisierte Pflanzenöle auch nicht das Bio-Siegel.

Sündenbock: gesättigte Fettsäuren

Die noch heute vorherrschende medizinische Schulweisheit behauptet, Kokosnussöl sei gesundheitsschädlich, weil es fast nur gesättigte Fettsäuren enthält. Oder es werden tierische Fette als vorwiegend gesättigt hingestellt. Rinderfett ist zu 54%, Schweineschmalz zu 60% und Hühnerfett zu 70% ungesättigt!

Ohne tief in die haartsräubenden Details der Diät/Herzkrankheiten-Hypothese einzusteigen, sei nur bemerkt, dass es sich dabei um eine infame Erfindung der amerikanischen Soja-, Mais- und Baumwollsamen-Ölindustrie handelt, die sich damit unliebsamer Konkurrenz preisgünstiger tropischer Öle entledigt hat.

Die Kampagne begann bereits 1950. Zum Beispiel schickt die American Soybean Association 1986 ihren Mitgliedern und anderen Erzeugern pfanzlicher Öle Textvorlagen, mit denen sich diese bei Regierungsstellen, Nahrungsmittelherstellern usw. über das Eindringen „hochgesättigter“ tropischer Fette wie Palm- und Kosöle beschweren konnten, die nicht nur US-Arbeitsplätze und Marktanteile „stehlen“ würden, sondern auch eine Bedrohung der Volksgesundheit darstellten.

Dass dadurch nicht nur gesamte Volkswirtschaften in der Dritten Welt zertört wurden, sondern auch die Gesundheit eines grossen Teils der Menscheit bis heute geschädigt wird, ist wohl auch den akademischen Handlangern, die dieser Theorie erfolgreich eine scheinbare wissenschaftliche Grundlage angedoktert haben, offensichtlich nie klar geworden.

Diese Desinformationskampagne war so erfolgreich, dass heute sogar Südseeinsulaner importierte mehrfach ungesättigte Pflanzenöle konsumieren und unter Gewichtsproblemen und ernsthaften Zivilisationskrankheiten leiden, die hier früher unbekannt waren. Dennoch wird die Diät/Herzkrankenheiten-Hypothese, die den Westen vier und die ganze Welt fast zwei Jahrzehnte tyranisiert hat, in absehbarer Zeit als die grösste Gesundheitslüge entlarvt werden, der die Menschheit je aufgesessen ist.

 

Transfettsäuren…. die wahren Übeltäter

Fettfreie Diäten, die einem das Leben eine Generation lang vergällt haben, werden nach und nach aus dem Repertoire der Schulmedizin verschwinden. So wird die sogenannte Atkins-Diät auch von immer mehr konservativen Ärzten anerkannt. Was ungesättigte Fettsäuren angeht, so liess immer hin sogar die erzkonservative US Food and Drug Administration (FDA) kürzlich verlauten, dass Transfettsäuren (die nur aus ungesättigte Fettsäuren entstehen können) als Inhaltsstoff auf den Etiketten vermerkt werden müssen. Sie sind so schädlich, dass die FDA keine ungefährliche Verbrauchsobergrenze angeben kann! Das hat auch zu Gründe, gibt es doch inzwischenzahlreiche Untersuchungen, die Transfettsäuren eindeutig in Zusammenhang mit Herzkrankheiten, Krebs, Zusammenkleben roter Blutkörperchen und deren geringe Insulinbindungsbereitschaft, Senkung des Testosteronspiegels etc. bringen.

Das liegt u.a. daran, dass Transfettsäuren in den Zellmembranen eingebaut werden und sie instabil machen. Besonders heimtückisch ist die Anreichung von Transfettsäuren in der Muttermilch, was zu Gehirnschäden und Untergewicht Neugeborener führen kann.

Bei dem Kokosnussöl, das Gegenstand der genannten Verleumdungskampagne war, handelt es sich natürlich um die normale RBD-Qualität, die aber immer noch weit gesünder ist, als die hoch gepriesenen ungesättigte oder gar gehärteten Pflanzenöle.

Dass Transfettsäuren schon durch blosses Erhitzen gewöhnlicher Pflanzenöle entstehen können, beschreibt z.B. Charles T. McGee, M.D. in seinem Buch Heart Frauds.

 

Eigenschaften des nativen Kokosfetts VCO (Virgin Coconut Oils)

 

Das hier beschriebene Kokosnussöl/fett (VCO) ist eine Klasse für sich und mit den bisher bekannten Qualitäten nicht zu vergleichen. Aufgrund des sanften Herstellungsprozesses enthält VCO noch die natürlichen Konservierungswirkstoffe, die jahrelang verhindern, dass das Öl ranzig wird, solange der Restwassergehalt niedrig genug und die fettzuersetzenden Lipasen und Lipoxidasen abgetötet sind. Mit drei bis fünf Jahren besitzt VCO die längste Lagerfähigkeit unter allen Speiseölen.

Olivenöl folgt in grossem Abstand. VCO bleibt ausserdem von Temperaturen unbeschädigt, wie sie beim gewöhnlichen Kochen oder Braten auftreten, wenn sich andere pflanzliche Speiseöle durch Bildung von Transfettsäuren längst in gefährliche Gifte verwandelt haben.

Kokosnussöl ist auch fester Bestandteil in der ayurvedischen Tradition, und in seinem Buch Yogic Therapy schreibt S. Saraswathi, dass Kokosnuss die beste „gehirnbilde“ Nahrung sei.

Innere Wirkungen

Anregung des Stoffwechsels, Fettabbau und Verhindern von Fettansatz, schnelle Energie

Man könnte VCO ein fettarmes Fett nennen. Alle gewöhnlichen Fette, ob tierischen oder pflanzlichen Ursprungs, ob aus gesättigten oder ungesättigten Fettsäuren bestehend, enthalten pro Gewichtseinheit die gleiche Kaloriensumme. Dagegen erfreuen sich Öle wie VCO, die überwiegend aus mittel- und kurzkettigen Fettsäuren aufgebaut sind, eines etwas geringeren Kaloriengehalts. Die Laurinsäure, die mit 48 – 53 % Hauptbestandteil von Kokosnussöl ist, eine mittellange Kette von 12C-Atomen besitzt, liefert VCO einen geringen Kalorienbetrag als gewöhnliche Öle.

Dieser Effekt wird noch kräftig verstärkt durch das Vorhandensein von Kaprin-. Capryl- und Capronsäure (mit sogar noch kürzeren Molekülketten), die weitere 18 – 24 % des kalt gepressten Kokosnussöls ausmachen. VCO ist in der Tat das einzige natürliche Öle, das einen so hohen Bestandteil an mittel- und kurz kettigen Fettsäuren besitzt, gefolgt von Palmkernöl und Butter.

Das erklärt, warum VCO nicht bei der Bildung von Fettgewebe beiträgt. Es wird nämlich beim Verdauungsvorgang direkt zur Leber geschickt, wo es unverzüglich in Energie umgestezt wird. Anders als gewöhnliche Öle/Fette, die nach Durchlaufen des Verdauungstrakts in kleinen Päckchen, gewissen Lipoproteinen, genannt Chylomikronen, aufgeladen werden, die diese exogenen Fettmoleküle durch die Lymphgefässe transportieren und bei den Zellen des Fettgewebes abliefern. Allerdings werden langkettige Fettsäuren auch an Muskelzellen abgegeben und dort verbrannt; so dienen sie dem ruhenden Muskel (bis zu mittelschwerer Arbeit) als Hauptnährstoff.

Ein weiterer interessanter Aspekt bei der Verdauung von VCO ist, dass weder die sonst zum Emulgieren und Aufbrechen des Fettes benötigte Galle noch die Verdauungsenzyme aus der Bauchspeicheldrüse benötigt werden. So spart der Körper beim Genuss von VCO wertvolle Substanzen, die zur Verdauung der gewöhnlichen Fette unbedingt gebraucht werden. Abgesehen von einschlägigen Gallen- und Buchspeicheldrüsenerkrankungen, leiden fast alle Menschen mit zunehmendem Alter unter zu geringem Gallenfluss und einer nachlassenden Bauchspeicheldrüse, die die Lipase, das für die Aufspaltung langkettiger Triglyceride benötigte Enzym produziert. Jedes Gramm Fett oder Öl, das beim Verzehr durch VCO ersetzt wird, erleichtert die entsprechenden Verdauungsbeschwerden ungemein. Alle Nahrungsmittel bewirken beim Verdauen eine Anregung der Zellen (Thermogenese), die normalerweise etwa 10% der zugeführten Energiemenge entspricht. (Das gilt, wenn nicht mehr als die erforderliche Nahrungsmenge aufgenommen/verzehrt wird). Sie führt zu einer leichten Erhöhung der Körpertemperatur und stimuliert den Stoffwechsel. Proteine haben dabei eine grössere Wirkung als Kohlenhydrate oder gewöhnliche Fette. Die mittelkettigen Fettsäuren in VCO aber feuern den Metabolismus noch mehr an als Proteine, so dass noch mehr Kalorein verbrannt werden können! Daher der Gewichtsabnahme-Effekt beim Verzehr von VCO durch direkte Einnahme und/oder durch Verwenung in der Küche.

Das sollte nich mal betont werden: wir sprechen hier von einem Fett, mit dem man abnimmt!

Übergewichtige Personen, die zu ihrer täglichen Nahrungsaufnahme zusätzlich mehrere Hundert Kalorien VCO (das sind ca 4 Esslöffel) verzehren, können dabei in einer Woche bis zu einem Pfund abnehmen. Wird das bisher konsumierte Öl oder Fett teilweise oder komplett durch VCO erstezt, kann die Gewichtsabnahme gesteigert werden. Dabei empfiehlt es sich nicht, viel mehr als ein Pfund pro Woche nabzuspecken.

Wichtig ist die mit VCO erzielbare Nachhaltigkeit. Untergewichtige müssen dabei keine Sorge haben, dass sie etwa von VCO noch mehr abnhemen. Vielmehr kann der durch VCO geförderte Muskelaufbau, besonders bei körperlicher Betätigung, eine Gewichtszunahme bewirken. (Muskel sind schwerer als Fett)

VCO wird nicht nur leicht absorbiert und schnell verbrannt, sondern es ermöglicht sogar die rückstands-bzw. fettablagerungsfreie Verarbeitung schwer verdaulicher, langkettiger Fettsäuren (LKF), wie sie in tierischen Fetten anzutreffen sind: Schweineschmalz besteht hauptsächlich aus LKFs!

VCO ist das natürliche Nahrungsmittel mit der höchsten Konzentration (66-77%) dieser wohltätigen mittel- und kurzkettigen Fettsäuren.

Da der Körper VCO ebenso schnell wie Kohlenhydrate verdaut und in Energie umsetzt, lässt er aber den Blutzuckerspiegel unverändert, ein für Diabetiker unschätzbares Plus!

Bei Schilddrüsenunterfunktion wirkt VCO meist bereits nach wenigen Tagen. Seine gesättigten Fettsäuren regen den Stoffwechsel an, im Gegensatz zu ungesättigten, die ihn verlangsamen und Übergewicht Vorschub leisten. Die mit Schilddrüsenunterfunktion oft einhergehende niedrige Körpertemperatur wird häufig bereits nach der ersten Einnahme gesteigert. Mancher muss allerdings auf abendlichen VCO-Konsum verzichten, weil es ihn so anregt, dass er schlecht einschlafen kann. Ich selbst habe diese Wirkung aber nicht gespürt.

Übrigens: gewinnorientierte Bauern verfüttern keine Kokosnussabfälle an ihre Schweine, da die Schweine sonst abnehmen würden.

Ohne viel Aufhebens davon zu machen nutzen aufgeklärte Produzenten der Sport- und Gesundheitsnahrungsmittelbranche seit Jahrzehnten den Effekt schnell verfügbarer Energie und verwenden Kokosnussöl in sportgetränken und Energieriegeln. Auch enthält praktisch jede kommerzielle Babynahrung mittelkettige Fettsäuren wegen ihrer leichten Verdaulichkeit.

 

 

 

 

* VCO = Abkürzung für Kokosnussöl/fett (Virgin Coconut Oil)

 

Informationsquellen:

Bibliographie

Königs, Peter: Kokosfett, Ideal für Genuß, Gesundheit und Gewicht, VAK Verlags GmbH, 2003, Kirchzarten bei Freiburg

Fife, Bruce: The Coconut Oil Miracle: Avery Publication, 2004, New York, NY.

Enig, Mary G: Know Your Fats: The Complete Primer for Understanding the Nutrition of Fats, Oils and Cholesterol: Bethesda Press, 2001, Bethesda, Maryland.

Romy Häckelmann: Gesund Schlemmen mit VCO. Virging Coconut Oil (VCO) – Natives Kokosöl in der Naturküche. Synergia Verlag

 

Wilhelm und Katharina Kuhlmann: Informationsbroschüre (für NatureSecrets) Naturbelassenes Kokosfett oder Virgin Coconut Oil (VCO)




One thought on “Warum ich nur mit Kokosfett koche/brate

  1. Sehr geehrte Damen und Herren,
    wann ist das herrliche Kokosöl wieder im Handel?
    Können Sie mir bitte eine Händlerliste für Schweiz und süddeutschen Raum senden.
    Danke sehr im Voraus
    Helga Anna Werder

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